"Das ging wirklich bis in die letzte Ritze"

Zuletzt aktualisiert: 23 Juli 2014
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Firma TGB Rott verfüllte alte, gefährdete Erdkeller mit Flüssigboden
(Pressemitteilung vom 21. Juli 2014)

BEILNGRIES/LEIPZIG. Ende April berichtete die Journalistin Petra Schoplocher im Donaukurier über eine Baumaßnahme der besonderen Art. Unter der Überschrift „Einsturzgefahr entschärft“ erzählte sie von den bislang ergebnislosen Bemühungen der Stadt Beilngries, zwei alte, einsturzgefährdete Erdkeller sicher zu verfüllen. Petra Schoplocher schrieb: „Im Juli vergangenen Jahres hatte sich der Bauausschuss ein Bild von den beiden Erdkellern gemacht, die in früheren Zeiten zum Kühlen von Lebensmitteln und in den letzten Kriegstagen als Schutz genutzt wurden. Über den Handlungsbedarf war sich das Gremium einig, immerhin bestand die Gefahr, dass oberhalb der Gewölbe spielende Kinder einbrechen könnten. Die entsprechenden Stellen im Wald wurden gesichert, für das Verfüllen der beiden Keller allerdings drängte sich auf den ersten Blick keine Lösung auf.

Als eine Möglichkeit schlug die Verwaltung vor, in die Hohlräume Sand zu pressen. Ob allerdings die letzten Winkel hätten erreicht werden können, erschien zweifelhaft, zumal einer der Keller über einen entlegenen Seitengang verfügt. Das hätte heikel werden können, beschrieb Johannes Biersack vom städtischen Bauamt die Situation. Die andere Variante war ein kontrollierter Einsturz. Diese erschien dem Bauausschuss aufgrund der damit verbundenen großflächigen Rodung auch finanziell nicht vernünftig. Der im Donaukurier erschienene Bericht über die Überlegungen in der Sitzung förderte eine weitere Option zu Tage: Von einem Kontaktmann in Dietfurt hörte die Firma TGB Rott in Kelheim von dem Beilngrieser Problem und wandte sich daraufhin mit dem Vorschlag des Einsatzes von Flüssigboden nach RAL Gütezeichen 507 an die Stadt. Dieser erschien laut den Angaben von Biersack und Bauhofleiter Konrad Schlagbauer das vorgeschlagene Verfahren geeignet. Nachdem es »auch preislich passte«, erhielt das Kelheimer Unternehmen den Auftrag.“ Mit einer ganz besonderen Technik haben Arbeiter Ende April 2014 das Problem der einsturzgefährdeten Erdkeller am Beilngrieser Galgenbrunnen entschärft. Insgesamt verfüllte die Firma TGB Rott die beiden Hohlräume mit fast 200 Kubikmeter Flüssigboden.

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