Zukunftsweisend – Erdverkabelung in Flüssigboden

Pressemitteilung 4/2011
Zuletzt aktualisiert: 08 Juli 2014
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Vorteile sprechen für sich: Geringere Kosten und niedrige Immissionswerte
(Pressemitteilung vom 5. April 2011)

LEIPZIG. Wie der Elektrizitätsbericht 2011 belegt, steigt in Deutschland das Risiko von Stromausfällen. Das Bundeswirtschaftsministerium befürchtet schon in naher Zukunft gravierende Störungen im deutschen Stromnetz. Grund seien fehlende neue Überlandleitungen. Das Netz ist, so stellte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) in seinem Elektrizitätsbericht im Januar 2011 fest, schon jetzt zeitweise bis an seine Kapazitätsgrenzen ausgelastet. Werde der Netzausbau angesichts des starken Zuwachses bei den erneuerbaren Energien nicht beschleunigt, bedrohe dies die Sicherheit der Stromversorgung, heißt es weiter in dem Bericht. Dem Gutachten liegen Ergebnisse zugrunde, die auf Untersuchungen im Zeitraum Juni 2009 bis März 2010 beruhen. Bis 2015 sei laut dem aktuellen Bericht keine Gefährdung der Versorgungssicherheit zu erwarten – sofern das vorhandene Netz fristgerecht ausgebaut werde.

Der Bundestag verabschiedete im Januar 2011 die Änderung des Energieleitungsbaugesetzes (EnLAG), wodurch nun, so Rainer Brüderle wörtlich, „eine Beschleunigung des dringend erforderlichen Netzausbaus“ gesetzlich geregelt werde. Das Gesetz trat im April 2011 in Kraft. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ins Leben gerufene Gesetzesänderung beschleunigt auch die Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Bau von 24 neuen Leitungsbau-Projekten – darunter vier Pilotprojekte, bei denen Erdkabel zum Einsatz gelangen sollen. Danach werden 380-kV-Stromleitungen unterirdisch verlegt.

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