Abwasserleitungen: Tickende Zeitbomben für Kommunen und Privathaushalte

Pressemitteilung 9/2013
Zuletzt aktualisiert: 07 Juli 2014
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Flüssigbodenverfahren kann Sanierungskostenvolumen senken
(Pressemitteilung vom 19. September 2013)

LEIPZIG. Rund ein Fünftel aller kommunalen Abwasserkanalhaltungen in Deutschland weisen Schäden auf, die kurz- bis mittelfristig zu sanieren sind. Dies nennt die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) als einige der Ergebnisse ihrer letzten Umfrage aus dem Jahr 2009 zum Zustand der Kanalisation in Deutschland, die sie in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt hat. Bei einer Gesamtlänge der öffentlichen Kanalisation von knapp 450.000 km und durchschnittlichen Sanierungskosten von rund 590 €/m ergebe sich ein Gesamtinvestitionsbedarf von 45 Mrd. €.

Nicht eingerechnet in diese Summe sind die notwendigen Maßnahmen für Kanalisationen mit einem mittelfristigen Sanierungsbedarf. Die häufigsten Schadensbilder stellten schadhafte Anschlüsse und Risse dar. Der Altersdurchschnitt der öffentlichen Kanäle ist seit den letzten Umfragen leicht angestiegen. Rund ein Drittel der Kanäle wurden in den letzten 25 Jahren gebaut. Der größte Teil der deutschen Kanäle weist derzeit ein Alter zwischen 26 und 50 Jahren auf (36 Prozent).

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